Wetter und Klima in Norwegen: Welche Jahreszeit lohnt sich?

Entgegen der Annahmen vieler Reisender ist das Klima beziehungsweise das Wetter in Norwegen durchaus angenehm. Zwar befindet man sich auf einer Höhe mit Grönland oder Alaska, aber dank des Golfstroms sind die Küsten eisfrei und Passatwinder vom amerikanischen Festland sorgen für ungewohnt warme Temperaturen in diesem außergewöhnlichen skandinavischen Land.

Ferienhaus in Norwegen

Ferienhaus in Norwegen

Auf der Suche nach einem passenden Reiseziel haben sich bislang viele Menschen vor einem Urlaub in Norwegen gescheut, weil das raue Klima für ein unangenehmes Verhältnisse sorgen würde. Allerdings wird dies dem Wetter in Norwegen keinesfalls gerecht, denn vielerorts (gerade in den Küsten) muss man selbst im Winter auf Schnee verzichten. Das warme Wasser des Golfstroms sorgen selbst in der kalten Jahreszeit für eisfreie Küsten, das natürlich ein klarer Vorteil für die Schifffahrt in Norwegen ist.

Wichtig ist dabei natürlich, dass Norwegen ein relativ großes Land und man deutlich Unterschiede bezüglich der Lage machen. Oslo und viele Küstenstädte im Süden beliebte Urlaubsziele im Sommer, da hier ähnliche klimatische Bedingungen wie in Mitteleuropa vorherrschend sind. Je weiter man jedoch in Richtung Norden kommt, desto mehr muss man zumindest bei der Temperatur Abstriche machen.

Wetter im Frühling in Norwegen

Der Frühling nimmt zumeist im April richtig an Fahrt auf. Nicht wenige Menschen sehen im Frühjahr die schönste Jahreszeit, wenn die eindrucksvolle Natur aus dem Winterschlaf erwacht und alles grünt und blüht. Die Landschaft scheint richtig durchzuatmen und zum Leben erweckt worden zu sein. Die Temperaturen erreichen dann schon angenehme 7 bis 16 Grad Celsius.

Sommer in Norwegen

Gerade im Süden des Landes muss man beim Sommer kaum Abstriche machen. Im Juli und August klettern auch hier die Temperatur deutlich über die 20 Grad Celsius und die Sonnenstunden sorgen für eine Erwärmung der Gewässer. 18 Grad Celsius machen selbst die Küsten zu beliebten Badeorten. Ganz im Norden muss man sich allerdings mit 10-17 Grad Celsius zufrieden geben, aber gerade für Wandertouren eigentlich genau das richtige Klima.

Herbst in Norwegen

Norwegen im Winter

Norwegen im Winter

Auch wenn die Temperaturen langsam sinken, ist Norwegen im Herbst ein lohnenswertes Reiseziel. Die bunten Wälder laden zum Wandern und Pilze sammeln sein. Von 6 bis 14 Grad Celsius und etwas erhöhten Regenfällen sollte man sich auf keinen Fall schrecken lassen.

Winter in Norwegen – Schnee im Binnenland

Gerade das Binnenland ist im Winter ein wahres Schneeparadies. In der Finnmark, Mittel und Nordwegen findet man wunderbare Skigebiete für den alpinen Skisport, aber auch hervorragend präparierte Langlaufloipen. Die Temperaturen können dabei schon mal stark in den Minusbereich absinken (-10 bis -18 Grad), durch die geringe Luftfeuchtigkeit ist man aber nicht so empfindsam gegen die Kälte. Man kann die Winterlandschaft einfach nur genießen.

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