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Trondheim in Norwegen: Geschichte und Moderne

Trondheim ist seit langer Zeit einer der wichtigsten Orte und heute die drittgrößte Stadt in Norwegen. An der Nordsee und dem Fluss Nidelva gelegen bietet die norwegische Stadt eine gute Reisemöglichkeit für Besucher, die von hier aus auch ins Umland aufbrechen wollen.

Nidaros-Dom in Trondheim

Nidaros-Dom in Trondheim

Die Geschichte von Trondheim in Norwegen beginnt im Jahr 950, als sich am Fjord ein Handelsplatz bildet. Ab 997 wurde unter dem Wikingerkönig Olav Tryggvason die Stadt „Kaupangen“ gegründet, deren Name bald in „Nidaros“ geändert wurde – ein Name, der sich noch heute in der Bezeichnung des hiesigen Doms finden lässt. Im Mittelalter wurde Trondheim zum Sitz des norwegischen Königs und ein christlicher Wallfahrtsort.

Trondheim: Ehemals Hauptstadt Norwegens

In dieser Verbindung als weltliches und religiöses Zentrum und als Handelsmacht konnte Trondheim sich über die Jahrhunderte seine große Bedeutung erhalten und während der Industriellen Revolution weiter ausbauen. Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurde die schnell wachsende Stadt auch ans Eisenbahnnetz angeschlossen.

Heute bietet Trondheim eine freundliche Atmosphäre kleiner Häuser und verprüht skandivanischen Kleinstadt-Flair, während es sich doch um eine moderne Großstadt handelt. Spaziergänge durch die alten Viertel, Einkaufsbummel durch die Spezialitätengeschäfte und kulturelle Ereignisse sorgen in der Stadt am Fluss Nidelva für einen abwechslungsreichen Besuch.