Norwegen führt Entwicklungsindex an
Seit einigen Jahren, so auch 2013, führt Norwegen den „Human Development Index“ an, den Wohlstands- und Entwicklungsindikator der Vereinten Nationen – mit geringer Arbeitslosigkeit, hohem Bildungsstandard, starkem Pro-Kopf-Einkommen und großer Zufriedenheit der Bevölkerung wird den Skandinaviern eine „sehr hohe menschliche Entwicklung“ bescheinigt.
Im neuesten „Human Development Index“ (HDI), der im März 2013 veröffentlicht wurde, steht erneut Norwegen an der Spitze der entwickelten Länder: Die Bereitstellung des Indikators schließt die Bildung ein, die die meisten Einwohner eines Landes genießen, das Engagement des jeweiligen Staates, um die Entwicklungen voranzutreiben, die Chancen und die Gleichheit innerhalb der Gesellschaft, die wirtschaftlichen Faktoren ebenso wie die sozialpolitischen. Umweltproblematik, Mitspracherecht, Gerechtigkeit – in allen diesen Bereichen soll Norwegen gemäß dem Netzwerk der Vereinten Nationen, UNDP, seinen Nachbarländern und auch im internationalen Vergleich vorweg sein.
Maut in Norwegen: Vignette und Autobahngebühren
Für viele Urlauber ist das Thema “Maut in Norwegen” stets von großer Interesse, weil viele Reisende in dem schönen skandinavischen Land mit dem Auto unterwegs sind. Im Gegensatz zu Deutschland sind dabei einige Straßen in Norwegen gebührenpflichtig, aber eine Vignette wie in der Schweiz oder Österreich üblich, exitiert hier ab nicht.
Die Weitläufigkeit des Landes und der Wunsch nach einer gewissen Unabhängigkeit gerade bei einem Ferienhausurlaub in Norwegen lässt bei vielen Reisenden die Entscheidung reifen die Fahrten mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen zu unternehmen. Dank einer guten Fähranbindung lässt sich Norwegen problemlos erreichen, allerdings müssen Autofahrer die anfallenden Gebühren für Straßen beachten.
Trondheim in Norwegen: Geschichte und Moderne
Trondheim ist seit langer Zeit einer der wichtigsten Orte und heute die drittgrößte Stadt in Norwegen. An der Nordsee und dem Fluss Nidelva gelegen bietet die norwegische Stadt eine gute Reisemöglichkeit für Besucher, die von hier aus auch ins Umland aufbrechen wollen.
Die Geschichte von Trondheim in Norwegen beginnt im Jahr 950, als sich am Fjord ein Handelsplatz bildet. Ab 997 wurde unter dem Wikingerkönig Olav Tryggvason die Stadt „Kaupangen“ gegründet, deren Name bald in „Nidaros“ geändert wurde – ein Name, der sich noch heute in der Bezeichnung des hiesigen Doms finden lässt. Im Mittelalter wurde Trondheim zum Sitz des norwegischen Königs und ein christlicher Wallfahrtsort.
Trondheim: Ehemals Hauptstadt Norwegens
In dieser Verbindung als weltliches und religiöses Zentrum und als Handelsmacht konnte Trondheim sich über die Jahrhunderte seine große Bedeutung erhalten und während der Industriellen Revolution weiter ausbauen. Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurde die schnell wachsende Stadt auch ans Eisenbahnnetz angeschlossen.
Heute bietet Trondheim eine freundliche Atmosphäre kleiner Häuser und verprüht skandivanischen Kleinstadt-Flair, während es sich doch um eine moderne Großstadt handelt. Spaziergänge durch die alten Viertel, Einkaufsbummel durch die Spezialitätengeschäfte und kulturelle Ereignisse sorgen in der Stadt am Fluss Nidelva für einen abwechslungsreichen Besuch.
Skigebiete in Norwegen
Die Skigebiete in Norwegen sind auf umfangreiche Weise darauf ausgelegt, den perfekten Winterurlaub zu bieten. Pisten für Anfänger, Profis, Familien und Kinder können in allen der fast sechzig Skiregionen gefunden werden. Und neben dem Sport fehlt es auch nicht an Unterhaltung.
Die Skigebiete von Norwegen erfreuen sich besonderer Beliebtheit bei Skifahrern und Winterurlaubern, denn es gilt in der Skisaison von Dezember bis April als so gut wie sicher, dass hier auch die nötigen Wetterverhältnisse für alle Aktivitäten rund um den Wintersport herrschen. Mit 58 unterschiedlichen Skiregionen, unter anderem auch in der Nähe der norwegischen Hauptstadt Oslo und in Lillehammer, dem Austragungsort der Olympischen Spiele im Jahr 1994, ist die Auswahl in Norwegen immens.
Weihnachten und Weihnachtsmarkt in Oslo
In der Vorweihnachtszeit erstrahlt der Rådhusplassen im Glanz von einer Viertelmillion Lichtern: Der Weihnachtsmarkt in Oslo ist einer der größten in Norwegen und doch nur einer von vielen weiteren in der Hauptstadt, die alle ihren eigenen Charme zu Weihnachten besitzen.
Auf dem Rathausplatz von Oslo befindet mit dem „Julemarked“ der größte Weihnachtsmarkt der Hauptstadt Norwegens. Festlich geschmückte Stände und Buden machen den Rådhusplassen zum lebhaften und hell erleuchteten Zentrum der Feierlichkeiten zur Weihnachtszeit. Delikatessen und Spielzeug, Handwerkskunst und Dekorationen lassen ihn zu einem Ziel für Besucher wie Einwohner werden, während er bei weitem nicht der einzige seiner Art in Oslo ist. Viele der anderen Weihnachtsmärkte verbinden Tradition mit Besinnlichkeit und ihrem ganz eigenen Ambiente.
Einreisebestimmungen für Norwegen: Reisepass und Lebensmittel
Gebirge, Hochebenen, Fjorde – Norwegen ist ein natürliches Land, das mit seinen Reize und seinem Charme Besucher in seinen Bann schlägt. Nicht nur Skandinavien-Liebhaber kommen im hohen Norden auf ihre Kosten und mit nur wenigen Einreisebestimmungen wird ein Norwegen-Urlaub leicht gemacht.
Norwegen ist ein vielfältiges Land in Nordeuropa, das unvergessliche Naturerlebnisse in den Bergen ebenso wie an der Nordsee bietet. Zwischen den Großstädten Oslo, Bergen, Trondheim, Stavanger, Fredrikstad und Sarpsborg lässt sich das skandinavische Land aus allen Perspektiven genießen – und deutsche Urlauber müssen sich dabei keine großen Sorgen um die Einreisebestimmungen nach Norwegen machen. Dafür sollten allerdings die Regelungen zur Einfuhr am Zoll beachtet werden.
Kristiansand in Norwegen mit seinen Sehenswürdigkeiten
Die Sommermetropole im Süden Norwegens ist die wunderschöne Stadt Kristiansand. Unmittelbar an der Südküste des Landes gelegen profitiert Kristiansand von den Einflüssen des Golfstromes und kann seine Besucher mit Charme und attraktiven Sehenswürdigkeiten überzeugen.
Kristiansand ist vielen Norwegen-Urlaubern vor allem als Ankunftsort bekannt. Die meist frequentierte Fähre zwischen Hirtshals in Dänemark und Norwegen findet ihr Ende hier in Kristiansand. Dies ist nicht gerade ein Vorteil für die schöne Stadt, denn viele Reisende starten von hier aus zu ihrem idyllischen Ferienhaus in Norwegen. Dennoch lohnt es sich durchaus ein wenig in Kristiansand zu verweilen, um es näher kennenzulernen.
Galdhøpiggen: Wandern in Norwegen
Im Rahmen eines schönen Ferienhaus-Urlaubes in Norwegen sollte man die Chance nicht verstreichen lassen das wunderschöne Land mittels ausgiebiger Wanderungen zu erkunden. Ein lohnenswertes Ziel ist dabei der Galdhøpiggen, der höchste Berg Norwegens.
Die meisten Leuten entscheiden sich in Norwegen für einen Ferienhaus-Urlaub, um die einzigartige Natur des Landes kennenzulernen und um die perfekte Angelregion zu finden. Insbesondere Aktivurlauber sind in Skandinavien hervorragend aufgehoben, denn die Möglichkeiten für Radfahren, Wandern, Mountainbiking und Rafting scheinen hier fast grenzenlos zu sein.
Ferienhaus am Oslofjord
Die Region rund um den Oslojord in Norwegen ist für Ferienhaus-Urlauber besonders attraktiv. Sonne, Badespass, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und viele kulturelle Angebote sind nur eine kleine Auswahl dessen, warum die Region in der Provinz Buskerud so beliebt ist.
Der Oslofjord in Südnorwegen ist ein wahrer Segen für das Land. Die Natur hat hier eine wunderbare Landschaft geschaffen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit viele natürliche Häfen besitzt, hervorragend für die Schiffahrt zu nutzen und ein beliebtes Urlaubsziel ist. Über eine Gesamtlänge von rund 100 Kilometern kann man hier viele lohnenswerte Orte für sich entdecken, das Meer und die Sonne genießen sowie in einem Ferienhaus eine unvergessliche Zeit genießen.
Stabkirchen in Norwegen: Borgund und Heddal
In Norwegen sind mit den Stabkirchen eine architektonische Besonderheit zu bewundern. Die Holzkirchen aus dem Mittelalter sind typisch für Skandinavien und in ihrer Bauweise einzigartig. Heute kann man wunderbare Exemplare unter anderem noch in Borgund, Urnes und Røldal bewundern.
Während das Christentum im kontinentalen Europa relativ schnell Fuß fassen konnte, war der Weg der neuen Relegion in Skandinavien erheblich beschwerlicher. Die nordischen Einwohner hatten eine eigene Kultur, die sich nur schlecht mit den neuen Werten des Christentums vereinbaren ließ. Dennoch fand man nach und nach Zugang zu den Menschen, wobei der Bau der einzigartigen Stabkirchen genau in diese Übergangszeit des 11. und 12. Jahrhunderts fällt. Die Bauweise der “Stavkirke” ist stark am Schiffsbau der Wikinger angelegt und sucht ihresgleichen auf der Welt. Die strikte vertikale Bauweise verleiht den Gotteshäusern ein einzigartiges Aussehen. Von den einst über 750 Stabkirchen konnten bis heute lediglich 33 in Norwegen erhalten werden.
Stabkirche von Borgund
Eine der schönsten Stabkirchen Norwegens steht in Borgund an der Europastraße 16 zwischen Fagernes und Sogndal. Die ersten urkundlichen Quellen zur Kirche finden sich aus dem Jahr 1342, aber dank moderner Technik konnte man ermitteln, dass das Holz im Jahr 1180/81 gefällt wurde. Sie wurde dem Apostel Andreas geweiht und war bis 1868 Mittelpunkt der Gemeinden in der Umgebung. Noch heute kann man die Kirche ohne große Veränderungen bewundern, allerdings ist sie nur zwischen Mai und September von innen zu besichtigen.






















